Archiv der Kategorie: Uncategorized

Unser Themenheft „Maker Education“ von ‚Computer + Unterricht‘ ist erschienen!

Jasmin Bastian, Kathrin Mertes und ich haben das Themenheft „Maker Education“ der Zeitschrift Computer + Unterricht im Friedrich Verlag erstellt, welches nun erschienen ist. Wir stellen darin vielfältige Projekte vor, in denen das Tun mit Kreativität sowie zum Teil mit Programmieren verbunden sind. Die Maker Bewegung nimmt nun bei uns auch langsam Einzug in Schulen. Das CuU_105_inhaltsverzeichnis gibt einen guten Überblick über die Beiträge.

Frühjahrstagung der DGfE-Sektion Medienpädagogik in Mainz am 9./10.3.2017

Die AG Medienpädagogik an der Universität Mainz veranstaltet zusammen mit den Kollegen aus der AG Schulpädagogik die Frühjahrstagung der DGfE-Sektion Medienpädagogik in Mainz am 9./10.3.2017 mit dem Thema „‚Digitale Bildung‘. Medienbezogene Bildungskonzepte für die nächste Gesellschaft.“ Das Tagungsprogramm ist hier zu finden. Als besondere Höhepunkte sind die Keynotes von Prof. Dr. habil. Christoph Igel am Donnerstag 9.3.2017 und von Prof. Dr. Dirk Baecker am 10.3.2017 sowie die Podiumsdiskussion zum Thema „Digitale Bildung in der Schule“ mit dem Staatssekretär Hans Beckmann aus dem Bildungsministerium Rheinland-Pfalz, der Schulleiterin des Neuen Gymnasiums Rüsselsheim sowie David Klett von ‚Klett Lernen und Information‘ mit der Moderation von Prof. Dr. Tanjev Schulz (Mainz) zu nennen. 

Video zu meinem Vortrag auf dem Grundschultag in Kiel am 22.11.2016

Grundschultag Kiel 2016Auf dem Grundschultag 2016 in Kiel am 22.11.2016, veranstaltet vom ‚Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein (IQSH)‘ habe ich den Hauptvortrag mit dem Titel „Medieneinsatz in der Grundschule“ gehalten. Der Vortrag wurde auf Video aufgenommen und ist bei Youtube zu sehen: https://www.youtube.com/watch?v=lR-iu-spACo

 

Unser Buch „Tablets in Schule und Unterricht“ ist heute als E-Book erschienen!

bastian_aufenangerDer gemeinsam mit Jasmin Bastian herausgegebene Band „tablets in Schule und Unterricht. Forschungsmethoden und -perspektiven zum Einsatz digitaler Medien“ ist nun erst einmal als eBook erschienen, die Print-Version erscheint am 11.12.2016. In dem Band werden aktuelle Ansätze und Forschungsergebnisse zum Tableteinsatz in Schule und Unterricht vorgestellt. Einen ähnlichen Band gibt es bisher nicht. Näheres zum Band im Springer VS Verlag.

Tagung „Weiterbildung und digitale Medien. Bildung managen 4.0“ am 25.11.16

bildung_tagungIn einer gemeinsamen Tagung der AG Medienpädagogik mit der AG Erwachsenenbildung am Institut für Erziehungswissenschaft am 25. November 2016 an der Uni Mainz wird der Frage nachgegangen, wie in der Weiterbildung digitale Medien eingesetzt werden und welche Rolle sie dabei spielen. Damit wird ein wichtiges Thema auch für Studierende aufgegriffen, die so einen Einblick in ihre zukünftige Praxis bekommen können. Das Programm sowie Anmeldung zur Tagung finden sich hier.

AG Medienpädagogik überreicht Kindersoftware-Preis Tommi 2016

Tommi 2016Schon seit über zehn Jahren ist die AG Medienpädagogik an der Nominierung und Preisverleihung des Kindersoftwarepreises Tommi beteiligt. Auch dieses Jahr hat unsere Mitarbeiterin Kathrin Mertes mit Kindern in Kindertageseinrichtung  aus fünf nominierten Spielen für Tablets den Sieger bestimmt. Dieses Jahr hat das Spiel „Tafiti“ aus dem Loewe-Verlag gewonnen. Viele Kinder und Erzieherinnen waren daran beteiligt und hatten viel Spaß dabei gehabt.

Medienpädagogik Praxisblog feiert sein 10-Jähriges bestehen in Mainz!

Begrüßung durch Stefan AufenangerZusammen mit der AG Medienpädagogik feiert der Medienpädagogik Praxisblog sein zehnjähriges Bestehen am 22. und 23. September 2016 in Mainz. Über 80 Medienpädagoginnen und -pädagogen sind dazu in das Georg-Forster-Gebäude gekommen und diskutieren in Barcamps vielfältige Themen der medienpädagogischen Praxis, aber auch grundsätzliche politische und disziplinäre Themen. Wir wünschen der Veranstaltung viel Erfolg

Auf der EdMedia 2016 in Vancouver

Die AEdMedia2016G Medienpädagogik ist mit mehreren Beiträgen wieder auf der EdMedia vertreten, die diesmal in dem wunderschönen Vancouver tagt. Mehr als 500 Teilnehmenden aus 63 Ländern tauschen Forschungsergebnisse und Erfahrungen über den Einsatz digitaler Medien von der frühen Kindheit, über Schule und Hochschule bis in den Bereich der Erwachsenenbildung aus. Dies ist anregend und gibt einen guten Ein- und Überblick, wie in anderen Ländern pädagogisch mit digitalen Medien gearbeitet wird.

Shanghai 3

Der Donnerstag begann mit einem Besuch in dem Seminar von Masterstudierenden bei Ke Yu, dem ich die Einladung an die

 

Ke YU und Stefan

 

Universität verdanke. Ich stelle einiges über die Nutzung digitaler Medien in unseren deutschen Schulen vor, besonders der neue Trend zu interaktiven Whiteboards. In dem Seminarraum stand selbst ein solches, so dass ich den Aufbau gut illustrieren konnte. Die Studierenden waren von den Möglichkeiten beeindruckt, die die präsentierten Beispiele aufzeigten. Zugleich diskutierten wir aber auch die Frage, ob der finanzielle Aufwand sich rechtfertigen lässt. In chinesischen Schulen gibt es zwar noch wenige solcher Whiteboards, aber die Schulen – jedenfalls die ‚besseren’ – statten sich schon damit aus. Am Nachmittag durfte ich dann einen Vortrag zum Thema „Teacher education and media literacy“ vor ca. 200 Studierenden halten. Eigentlich handelt es sich bei der Veranstaltung um eine Ringvorlesung, die nur von den Dekanen der Shanghai Normal University gehalten wird. DA ich aber auch Dekan bin, durfte ich diese Vorlesungsreihe mit meinem Beitrag eröffnen. In dieser Veranstaltung zeigten die Studierenden besonders starkes Interesse an meinem Thema, was besonders dadurch auffiel, dass sie viele Fragen stellten, das sonst nicht üblich ist. Als ich meinen iPad benutzte, um einen Film, den ich nur darauf mitgebracht hatte, vorzuführen, ging eine Raunen und ‚Ahs’ und ‚Ohs’ durch den Hörsaal. Irgendwie stehen die Chinesen anscheinend auf den iPad, den diesen Effekt erlebte ich fast jedes Mal. Er ist aber aufgrund seines hohen Preises für die meisten chinesischen Studierenden unerschwinglich. Er ist jedoch in der Hinsicht besonders attraktiv für sie, da sie auf solche ‚gadgets’ stehen. Mir wurde gesagt, wer einen Apple-Computer habe, sei ‚cool’. Diese modernen digitalen Medien stehen jedoch in starken Kontrast zu manchen Hörsälen, die ich besuchte. Sie haben noch sehr alte Holzbänke und kaum modernisiert worden. Trotzdem habe ich durch diese zwei Veranstaltungen einen guten Einblick in die Denkweisen der chinesischen Studierenden bekommen.